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Nachtbus: Ursprünglich alle Fraktionen dafür

In dem Wissen, dass ihre Kinder von den „Hot Spots" des Nachtlebens sicher mit dem Nachtbus nach Hause gebracht werden, würden Eltern am Wochenende sicher viel beruhigter schlafen.
Solch einen Nachtbus für Jugendliche ab 16 Jahren einzurichten, konnten sich im April dieses Jahres alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen vorstellen.

Die Vertreter der ÖVP erklärten sich bereit, mit anderen Gemeinden eine Route entlang der „Hot Spots" und die Finanzierbarkeit abzuklären.

Für Shuttle-Dienst in die Diskothek Sachs kein Bedarf
In der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres 2009 wurde eine Route präsentiert, die nicht entlang von interessanten Einrichtungen für unsere Jugendlichen führen würde, sondern diese lediglich auf der Strecke von Reintal bis Altlichtenwarth einsammelt, in die Diskothek Sachs bringt und nach 2 Uhr Früh wieder dort abholt.

Aus Sicht der SPÖ und der im Gemeinderat vertretenen Bürgerliste ergab das keinen Sinn, wobei es ihnen gar nicht um die für die Finanzierung notwendigen Mittel ging.

Mit der Tatsache, dass die Hohenauer Jugendlichen ab 16 Jahren weg vom hiesigen Lokal und weg vom Jugendtreff, in die Diskothek Sachs nach Altlichtenwarth gebracht werden sollen, konnte sich die Mehrheit der Gemeinderäte nicht anfreunden. Der Antrag wurde mit 14 zu 3 Stimmen abgelehnt.

Nachtzug von Wien als Lösung?
Aus Gesprächen mit Jugendlichen weiß Bürgermeister Robert Freitag, dass diese sehr gerne in Wien ausgehen. Die Hauptstadt gilt als beliebtestes Ziel unter den Jugendlichen ab 16 Jahren, eben weil dort mehrere „Hot Spots" besucht werden können.

Neben Diskobesuchen bestehen dort noch unzählige andere Möglichkeiten der Abendgestaltung, wie Kino-, Kabarett- oder Theaterbesuche, die natürlich auch für Erwachsene sehr interessant sind.

Der letzte Zug fährt derzeit aber schon um 22.50 Uhr von Wien-Floridsdort ab und damit viel zu zeitig. Zusammen mit den Bürgermeistern der Nordbahn hat er deshalb schon Gespräche mit den ÖBB aufgenommen, einen Nachtzug an Wochenenden von Wien bis Bernhardsthal zu installieren, der „Kind und Kegel" sicher zurück nach Hause bringt.

Ende Jänner Anfang Februar werden die ÖBB ein Angebot vorlegen. Mit den Nordbahn-Gemeinden gilt es anschließend die Finanzierbarkeit zu überprüfen.


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