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Im Baulos „Hohenau" wird derzeit der Damm über 4,65 km saniert. Zu Weihnachten war in diesem Baulos der Hochwasserschutz auf ein 100-jähriges Hochwasserereignis ausgebaut. Auch der Einbau der Schmalwand (Dichtwand) ist bis dahin abgeschlossen. Mit den durchgeführten Dammsanierungsmaßnahmen können die Dämme einem etwaigen Hochwasser zuverlässig standhalten.
Bis März 2010 folgen noch der Ausbau des Dammverteidigungsweges, die Humusierung und Rest- bzw. Fertigstellungsarbeiten des Dammes. via donau liegt damit bei der Sanierung des Bauloses im Zeitplan.
Sanierung erfolgt nach neuesten technischen Standards Ziel des Projektes „Hochwasserschutz March" ist es, den Damm durchgehend auf ein 100jähriges Hochwasserereignis auszubauen. Zusätzlich sieht das Schutzziel eine Sicherheitshöhe - das sogenannte Freibord - von mindestens 70cm vor. Die Dammhöhe wurde mit den Nachbarstaaten Slowakische und Tschechische Republik vereinbart. Bei der erdbautechnischen Sanierung des Dammes wird der bestehende Damm abgetragen, lagenweise neu aufgebaut und verdichtet. Eine Schmalwand als Dichtelement verhindert zukünftig die Durchsickerung des Dammes. Das Grundwasser kann jedoch wie bisher den Auwald und die Feuchtgebiete erreichen.
Zusätzlich wird ein Begleitweg errichtet, der sich entlang eines Großteils des sanierten Dammes erstreckt. Im Hochwasserfall können Einsatzkräfte die Hochwasserschutzanlagen über diesen Dammverteidigungsweg gut sichern.
Ökologische Aspekte schützen March-Thaya-Auen Alle Baumaßnahmen finden unter größtmöglicher Schonung der Umwelt statt. Die Bauzeitpläne der einzelnen Abschnitte wurden auf die seltenen Brut- und Wasservögel in der Region abgestimmt. Amphibienschutzzäune grenzen die Baustellen ab und schützen Kleintiere vor den laufenden Bauarbeiten. Für die kleinflächig notwendigen Rodungsarbeiten sind Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen.
Kontakt vor Ort
Für Fragen aus der Bevölkerung errichtete via donau am Standort Angern das Baubüro „Hochwasserschutz March". Offene Fragen können jederzeit telefonisch oder persönlich vor Ort mit Projektleiter DI Stefan Scheuringer oder Standortleiter Ing. Helmut Weiser geklärt werden: Tel +43 50 4321 7004, www.hochwasserschutz-march.at |